Kaffeebaum
Die immergrüne Kaffeepflanze mit den langen, lorbeerartigen Blättern gehört zur Familie der Rubiaceae. Sie ist mit Waldmeister und dem China-Rindenbaum verwandt. Eigentlich können Kaffeebäume eine Höhe bis zu 15 Metern erreichen. Sie werden jedoch auf Plantagen zurecht geschnitten, so dass sie noch leicht per Hand abgeerntet werden können. So erhalten sie ein eher strauchartiges Aussehen.
Je nach Höhenlage und Klima kann ein Kaffeebaum zu jeder Jahreszeit blühen. Die Hauptblütezeit erstreckt sich über mehrere Monate. Allerdings verwelken die leuchtend weißen Blüten bereits nach wenigen Stunden. In ihrem Duft erinnern sie stark an Jasmin oder Orangenblüten. Kaffeebäume können gleichzeitig blühen und reife Früchte tragen. Die Früchte eines Kaffeebaumes, auch Kaffeekirschen genannt, wechseln ihre Farbe von einem anfänglichen Grün und Gelb über Hellrot bis hin zu einem Purpurrot in der Reifezeit.
Kaffeekirschen beinhalten meist zwei Samen, die oval, abgeflacht und mit einer Längsfurche versehen sind. Diese Samen werden auch flats genannt und sind die eigentlichen Kaffeebohnen. Sie werden einzeln von einem Silberhäutchen umschlossen und befinden sich in einer Pergaminhülle. Eine runde Kaffeebohne, die sogenannte Perlbohne, entsteht dann, wenn ein Fruchtansatz in der Kirsche verkümmert und der verbleibende Fruchtansatz so genügend Platz hat, um sich in der Kirsche auszudehnen.
Am bekanntesten und am meisten verbreitet sind Pflanzen der Gattung Coffea arabica. Dieser immergrüne Strauch hat waagerecht abstehende Zweige, an denen kreuzweise leicht gewellte Blätter sitzen. Diese Pflanze ist in Äthiopien beheimatet und sowohl als Nutz- als auch als Zierpflanze verbreitet.
